Tipps zur richtigen Starthilfe - So klappt's auch mit dem Nachbarn

Wenn sich nach kalten Nächten das Fahrzeug nicht mehr aus eigener Kraft starten lässt, dann ist meist eine entladene Batterie daran schuld. Mit einem funktionstüchtigen, griffbereiten Überbrückungskabel und einem hilfsbereiten Autofahrer kann man dennoch gut in den Tag starten. Damit die Fremdhilfe problemlos verläuft, sagt der ADAC, wie man es richtig macht:  

1. Sicherstellen, dass der Motor aus ist und alle Stromverbraucher - vor allem das Licht - abgeschaltet sind.  

2. Ein Ende des roten Starthilfekabels an den Pluspol der entladenen Batterie sowie anschließend das andere an die Spenderbatterie klemmen.

3. Das schwarzes Kabel am Minuspol der Spenderbatterie anbringen. Das freie Ende mit einem Massepunkt des Pannenfahrzeugs verbinden - zum Beispiel einem stabilen Metallteil im Motorraum oder dem Motorblock selbst. Das Kabel nicht an dem Minuspol der Empfängerbatterie direkt anschließen, da sich eventuell austretendes Knallgas durch Funken entzünden kann.

4. Darauf achten, dass das Kabel nicht in den Bereich des Lüfters oder der Keilriemen kommt.   

5. Motor des Spenderfahrzeugs starten.  

6. Pannenfahrzeug starten und Motor laufen lassen.

7. Vor Abklemmen des Minuskabels am liegen gebliebenen Fahrzeug einen großen Stromverbraucher (z.B. Scheinwerfer) einschalten, um Spannungsspitzen zu vermeiden.  

8. Nach der Starthilfe das Fahrzeug längere Zeit fahren, damit sich die Batterie neu laden kann.  

Der ADAC rät allen Kraftfahrern, vor Einbruch des Winters die elektrische Anlage ihrer Fahrzeuge überprüfen zu lassen. Wer häufig Kurzstrecken fährt, sollte darauf achten, dass er tagsüber auch einmal längere Strecken ohne Licht fährt. Ist dies nicht möglich, kann die Batterie zwischendurch vorbeugend aufgeladen werden.

Quelle: ADAC